Es werden Interessante Belege gesucht! Bitte bei mir melden!



Beleg November 2016



Privater Kartenbrief mit Zudruck einer Ansichtskarte vom Königssee ist am 8. August 1904 von Berchtesgaden (Obb.) nach St. Peterburg (Russland) [heute: St. Petersburg] versandt worden. Da die Adresse in kyrillischer Schrift der altrussischen Sprache verfasst wurde, ist der Bestimmungsort nochmals in deutscher Sprache am oberen Rand der Karte dokumentiert. Die Brief lief von Berchtesgaden nach Berlin (750 km) und von Berlin über Königsberg i. Pr. nach Eydtkuhnen [heute: Tschernyschewskoje, Oblast KaliningradRussland] an die damalige Grenze zu Russland (740 km – letzte Station der Preußischen Ostbahn). Da in Russland die Eisenbahn eine andere Spurweite hat, wurde der Kartenbrief umexpediert und von Eydtkuhnen nach Kyrbati (damals: Russland) verbracht [2 km – heute: Kyrbatai in Litauen]. Schließlich wurde die Briefsendung von Kyrbatai nach St. Peterburg (750 km) weiterbefördert.

 

Angekommen ist der Kartenbrief in St. Peterburg am 29. Juli 1904. In Russland galt damals der Julianische Kalender und 1904 war ein Schaltjahr. Der Unterschied zum deutschen Kalender sind minus 12 Tage. Aus der Umrechnung folgt eine Beförderungszeit von 4 Tagen. Der Ankunftsstempel von St. Peterburg trägt das Datum vom 29. Juli 1904 und den Zusatz: Inspektion Stadt Post.

 

Der Kartenbrief ist adressiert an Seiner Hochwohlgeborenen A. K. Schubert, Wassieliewski-Ostrow, Kreuzung 6. Linie, Mittlerer Prospekt, Nr. 28 / 29, St. Peterburg [heute: St. Petersburg]. Der Empfänger wohnte auf der Wassiliewski Insel in St. Petersburg. Im russischen Sprachgebrauch werden heute noch die Längsstraßen als Prospekt und die Querstraßen als nummerierte Linien bezeichnet. Das Porto für einen Fernbrief bis 20 gr. ins Ausland war 20 Pfg.          Rainer Hettasch

 





Beleg Juli 2015

Fernbrief mit bezahltem Eilboten vom 16.4.1902/ 1-2 Nm - Die Bezahlung des Eilboten ist deutlich zu erkennen durch das blaue Kreuz und den blau unterstrichenen Begriff "Eilbote bezahlt!" Die Gebühr ist mit 10 Pf. für den Brief und 25 Pf. für den Eilboten (gültig ab 1.4.1900) zutreffend entrichtet. Auf der Rückseite findet sich der Ankunftsstempel von Erlangen vom selben Tag 5-6 Nm. Die Reise dauerte daher nur 4 Stunden.


Sammlung: Dr. Heiko Übler


Beleg April 2015





Dies Grenzscheine sind nur aus Mittenwald bekannt. Wer weiß hierzu näheres?


Beleg März 2015

Offensichtlich wurde die Postkarte in einen falschen Briefkasten geworfen, so dass sie mit Nachporto von 6 Pf. versehen wurde (3 Pf. wurden leider vom Brief entfernt)




Beleg Dezember 2014




Beleg August 2014


Wer kann etwas über die Postkarte sagen?







Beleg Juni 2014








Wertbrief der bayerischen Eisenbahnverwaltung aus Salzburg (Österreich)
Gebühr für Fernbrief der 2. Gewichtsstufe 20 -250 g. (1.101919 - 5.5.1920) 0,30 Mark, Einschreib-Gebühr 0,30 Mark, Versicherungsgebühr 13,60 Mark.
Gesamtporto 14,20 Mark.

Sammlung Albert Vogel



Beleg August 2013

Wertbrief mit 51 ½ gr. Gewicht vom 31. Januar 1920 aus Bamberg nach Stegaurach bei Bamberg,
frankiert mit je einer Marke zu 1, 2, 3 und 5 Mark der Germania-Serie mit Aufdruck „Freistaat
Bayern“ (Mi-Nr. 148, 149, 150 und 151), Versicherungswert von 26.000 Mark.
Portoberechnung für die Portoperiode 1. Oktober 1919 bis 5. Mai 1920:
Fernbrief Inland 20-250 gr. = 30 Pfg.; Einschreibegebühr = 30 Pfg.
Versicherungsgebühr für 26.000 Mark: je 40 Pfg. pro 1.000 Mark Versicherungswert,
40 Pfg. x 26 = 10,40 Mark Zusammen: 10,40 + 0,60 = 11 Mark

Sammlung: Heriber Morper



Beleg Juni 2013




75 Jahre Schwarzer Einser

Jubiläums-Postkarte des Thüringer Philatelistenverbandes 1924

Jubiläums-Postkarte aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums der ersten deutschen Briefmarke am 1. November 1848 / 1925, die zur 9. Wanderversammlung des Thüringer Philatelistenverban-des am 14. Dezember 1924 in Weimar aufgelegt wurde. Die Karte wurde erst am 8. Januar 1925 postalisch verwendet und am 9. Januar 1925 in Apolda in Thüringen gestempelt.

Die Ansichtskarte im schwarz / weiß Druck zeigt neben einer stilisierten Schwarzen Einser das bayer. Königs-Wappen, eine Postkutsche und die Silhouette der Landeshauptstadt München.




Belge Mai 2013



Postschein von 1764 der Kaiserl. Reichs- Post-Wagen-Expedition Würzburg

Der Text des Scheines:
„Ein Bag(age) a(n) Clemens Wagner nach Mainz der angeb(lich) mit 2 Carol(in) [1 Carolin = 10 rheinische Gulden] gehörig ist dato bey hiesiger Expedition zur Bestellung übergeben, und darüber dieser ein Viertel Jahr gültige Schein ertheilt worden.
Würzburg 2 ten März 1764
Kaiserl. Reichs-Post-Wagen-Expedition
Gg (Georg) Mayer Spe(diteur)“

Sammlung Friedrich Pietz




Beleg April 2013



Ganzsachen-Umschlag aus Sansibar (Insel vor der afrikanischen Ostküste und britische Kolonie) zu 2 1/2 Annas, gestempelt ZANZIBAR 24.SP.98 nach BADEN-BADEN 15.10.98, nachgesandt nach PASING 17.OCT.98. Seit 1868 erfolgte die Nachsendung innerhalb von Deutschland ohne weitere Gebühren.



Beleg Februar 2013

Einschreiben der Bahnpost sind sehr selten, weil die Bahnpost für deren Annahme nicht vorgesehen war. Es gab ja keinen Schalter, sondern nur einen Einwurfbriefkasten am Wagen. Eine Ausgabe von Einlieferungsscheinen war unmöglich. Wurde aber ein korrekt frankierter Brief eingeworfen und der Aufgeber verzichtete auf einen Einlieferungsschein, dann musste der Brief auch bearbeitet werden, denn er konnte ja nicht mehr zurückgegeben werden. Der Zug war vermutlich längst abgefahren. Für solche Ausnahmefälle hatte man im Bahnpostwagen R-Zettel der vorgesetzten Dienststelle oder Blanko-R-Zettel verfügbar.

Der gezeigte Brief wurde am 6.FEB.19 in München bei der K.B.BAHNPOST -M-NBG- aufgegeben.
Sammlung: Roland Holzmayr


Beleg Januar 2013


Postkarte, vom 26. April 1916 von der Posthilfstelle Zellsee, Taxort Wessobrunn. Zellsee ist ein kleiner Weiler, der zwischen Weilheim und Wessobrunn am Nordufer des gleichnamigen Sees liegt. Umliegend befinden sich noch die Weiler Weghaus und Moosmühle. Die Posthilfsstelle war untergebracht in einer kleinen Gastwirtschaft, die seit Jahrzehnten schon nicht mehr existiert. Zellsee wurde zur Posthilfsstelle am 01.11.1912. Belege mit diesem Stempel sind zwar erschwinglich aber äusserst selten angeboten.

Sammlung: Helmut Mayr (†)


Beleg Dezember 2012


Firmenbriefe mit Firmenaufdrucken sind ein unerschöpfliches Sammelgebiet.

Eine Katalogisierung ist mir nicht bekannt, ebensowenig wie Sammler die sich darauf spezialisiert haben.



Beleg November 2012


In 18 Jahren ist es mir gelglückt ein zweites exemplar einer geklebten Papierbahn zu erwerben. Hier eine Ludwigmarke 7 1/2 Pfennig, Walzennummer 15. Meines Erachtens sind diese Marken aus Maku- laturbeständen.


Beleg Oktober 2012



Postüberweisungen sind ein Preiswertes und überschaubares Sammelgebiet.



Beleg September 2012



Wegen der Portoerhöhung ab 1.10.1919 entstand für die kleinen Wertstufen ein Markenmangel, der nicht bedient werden konnte wegen Rohstoffmangel. Deshalb wurden auf die Restbestände der Wappenmarken zu 3 Pf. braun, 5 Pf. grün und 10 Pf. rot zurückgegriffen. Dies waren ab  28.1.1920 nochmals gültig.

Diese Postkarte datiert vom 5. März 1920 aus Ingolstadt.




Beleg August 2012



Plattendrucke dieser Marke ist eine absolute Seltenheiten, seit Jahren in keiner Auktion angeboten. Bisher sind mir maximal 3 Bögen bekannt, alle jedoch zertrennt.




Beleg Juli 2012


Neu noch nicht registrierte Formnummer 30 , bei der Germaniamarke "Freistaat Bayern" 1 Mark



Beleg Juni 2012





Beleg April 2012


Postanweisung von 1874. Ebenfalls ein überschaubares Sammelgebiet, was sicherlich auch seinen Reiz hat.

Beleg März. 2012



Reise-Schein von Neuburg nach Augsburg

(Sammlung Roland Holzmayr)

Beleg Februar 2012



Die Marken mit Aufdruck "für Kriegsbeschädigte Freistaat Bayern" sind als Einzelfrankatur nicht häufig anzutreffen. Sie wurden überwiegend als Satzbriefe versendet.



Beleg Januar 2012


Illustriertes Briefmarken-Jornal von 1906

Philatelisten sollten eine großen Teil Ihres Geldes für Literatur ausgeben, nur so werden wir über die Entstehung und Geschichte unserer Schätze wissen!



Beleg Dezember 2011




Ein noch nicht gelisteter Ganzsachenbeleg der Privat-Stadtpost COURIER, mit kleinen Heiligenschein, Zierstück Kreuz, A in An ohne Dach.

(Sammlung Klaus Gnadl)





Beleg November 2011





Erste bayer. Privatpostkarte, herausgegeben 1876 nur für die Bleistiftfabrik A.W.Faber in Stein i. Mfr. (deshalb "Faberkarten").
Dies ist der erste Beleg einer solchen Karte mit Zusatzfrankatur ins Ausland. Versendet wurde die Karte am 25.9.1878 nach Rotterdam.
Entdeckt wurde sie im Jahre 2008, also rund 130 Jahre nach Ihrer Verwendung.
Weitere Informationen zum den "Faberkarten" gibt es im Internet unter www.buettner-nuernberg.de/faberkarten.htm

(Sammlung: Georg Büttner)



Beleg Oktober 2011


Pfalzbrief, aus Landau vom Mai 1919, mit Germaniamarken Aufdruck "Freistaat Bayern"

Briefe vom Mai bis September 1919 mit Germaniamarken mit Aufdruck "Freistaat Bayern" die nicht für Sammlerzwecke angefertigt wurden stellen absolute Raritäten dar.

Wer solche Belege besitzt möge sich bitte bei mir melden.



Beleg September 2011



Privatpost-Marke von Augsburg 1986


Sicherlich ein interessantes Sammelgebiet, mehr Marken sind unter der Galerie auf unserer Internetseite zu finden.





Beleg August 2011




Eilfrachtbrief von Berchtesgarden nach Münchem vom 31.7.1912



Beleg Juli 2011



Feldpostpäckchen-Adressteil WKI
Vom Felde Richtung Heimat
Die  10 Pfg Ludwig mit einem stummen Stempel entwertet.

Ausgeschnittener Adressteil  des Packpapiers eines Feldpostbriefes
 " genannt Feldpostpäckchen" 
der laut Verordnung bis 250 gr. schwer sein durfte.
Absender ist ein Angehöriger der Ortskommandatur 199 Feldpostnummer 411. Empfänger ist eine Adresse in Eisenberg in der Rheinpfalz

Absender -Stempel

Feldpostadresse
Ortskommendatur 199
Deutsche Feldpost 411

(Sammlung Hans Renn)

Beleg Juni 2011



Nachnahmebeleg vom 19. Jan. 1916 für das Jahres-Abonnement 1916, über 3 Mark und 10 Pfennige.


Beleg Mai 2011



Beschreibung:

Ganzsachen-Umschlag des Norddeutschen Postbezirks, aufgegeben in "Hanau" bei der Bayerischen Bahnpost Bamberg-Frankfurt, fremdentwertet mit dem Mühlradstempel "BP", nebengesetzt der Halbkreiser "K. BAYER. BAHNPOST Bbg-Frkfrt 9/8".
Der Brief ist ohne Jahreszahl, kann aber trotzdem genau datiert werden, weil die Ganzsache des NDP am 1.1.1868 herausgegeben wurde und die bayerischen Mühlradstempel am 9.3.1869 eingezogen wurden. Also ist der Brief vom 9.8.1868, der übrigens bayerisches Gebiet nicht durchlaufen hat.

(Sammlung Roland Holzmar)


Beleg April 2011



Die Jubiläumsausgabe zur 25-Jährigen Regentschaft des Prinzregenten weist an jedem Druckbogen (rechts unten)  Kontrollzahlen auf. Bei dem 5 Pf. Wert sind bisher 22 unterschiedliche bekannt. Und bei dem 10 Pfennig Wert sind 13 unterschiedliche bekannt.  Bedingt durch den Vierfarbendruck sind jeweils bis zu 3 Kontrollzahlen ersichtlich. Herstellungsbedingt gibt es jede Kontrollzahlenkombination etwa 1500 mal.


Beleg März 2011


Ortsbrief aus der Vormarkenzeit aus Landau in der Pfalz vom 6. September 1846. Der Empfänger bezahlte 2 Kreuzer Porto.





Beleg Februar 2011



Ältester bisher bekannter Beleg mit bayerischer Firmenlochung "Ludwigshafen 22.6.1878 (1879?) nach Basel

(Sammlung Rainer von Scharpen)


Beleg Januar 2011


Dieser Beleg ist ein Frühverwendung der Germaniamarken vom 26.9.1919. Offiziell kamen die Marken erst zum 30.10.1919 an den Schalter.

Ein Eilbotenbrief, eingeworfen in den Briefkasten, deshalb mit dem Stempel "Aus dem Briefkasten" versehen.


Beleg Dezember



Die 2 Mark Marke mit Firmenlochung Oppenheimer & Sulzbacher, bisher noch nicht gelistet.


Beleg November 2010



Die Marken für bayerische Kriegsgeschädigten als portogerechte Einzelfrankatur ist selten anzutreffen, da die Marken meist auf Satzbriefe Verwendung fanden.





Beleg Oktober 2010





Beleg September 2010



Bodenseeschiffspost, schwarzer R1 (Landungstempel des PA Konstanz, auf Ansichtskarte mit Sondermarke 5 Pf. Luitpold, mit Stempel K1 KONSTANZ 1/ 11.6.11.

Solche "Landungsststempel" sind eine angenehme Bereicherung in jeder Sammlung, und preiswert zu bekommen.

Näheres im Werk der ArGe Schiffspost, Bodensee-Schiffspost, 1974, Hamburg





Beleg August 2010




Trabitz 15/10“ nach Weiden. In Trabitz bei Pressath (Oberpfalz)  war eine Bahnstation der Bayerischen Ostbahnen der Bahnlinie „Weiden – Bayreuth“, die am 1. Dezember 1863 eröffnet wurde. Erst am 1.1.1876 wurde in Trabitz eine kgl. Bayer. Postexpedition eröffnet.


Beleg Juli 2010


Brief aus Neuburg an der Donau vom 4. Juni 1871 in das Königreich Italien, nämlich an das Kloster der Barmherzigen Brüder auf der Tiberinsel in Rom. Der Brief ist mit 10 Kreuzer korrekt frankiert, mit einer geschnittenen Marke zu 7 Kreuzer (Mi 21b) in hübscher Mischfrankauter mit einer gezähnten Marke zu 3 Kreuzer (Mi 23X) versehen und damit bis zum Bestimmungsort vollständig freigemacht (P.D. = port payé jusqu´ à destination = Porto bezahlt bis zum Bestimmungsort).


Beleg Juni 2010



Dreifarben-Frankatur auf R-Brief ab Frankenthal 9. April 1907 nach New York;
alle Marken mit Firmenlochung A.F. - Briefporto 45-60 gr = 80 Pfg + R-Gebühr 20 Pfg.

Ein Beleg aus dem im Spätjahr erscheinenden Werk von Rainer von Scharpen,
Katalog der Firmenlochungen des Königreiches Bayern.

Beleg Mai 2010


Dieser Beleg ist eine frühe Pfalz-Verwendung der Germaniamarken mit Aufdruck "Freistaat Bayern", gelaufen ab Annweiler am 25. Mai 1919.  Derartige Bedarfsbelege aus der Pfalz bis einschließlich 29. September 1919 sind nicht gerade häufig. Prüfen Sie Ihren Bestand einmal auf Frühdaten - viel Erfolg!